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14. Oktober 2014

Leonore Pothast, Das letzte Spiel



Serdid lebt in drei Welten: Tagsüber arbeitet er als Tagelöhner, sammelt Abfall, schleppt Wasser oder jagt Heuschrecken. In der Dämmerung ist er Vater einer Familie, von der niemand wissen darf. Nachts bricht er ein bei den Reichen und Mächtigen und verkauft ihre Geheimnisse.

Als seine Familie zu verhungern droht, nimmt Serdid einen aussichtslosen Auftrag an: Innerhalb einer einzigen Nacht soll er einen Ring aus dem Haus des Großwesirs stehlen, ohne zu wissen, wo er sich befindet. Doch der Einbruch endet in einem Desaster. Serdid wird entdeckt und erpresst. Trotz aller Versuche zu entkommen landet er mitten in den Rachefeldzügen betrogener Sultane und den politischen Machtkämpfen um den Thron – Seite an Seite mit einem ausgedienten Folterknecht, der nur vordergründig nett erscheint.

„Das letzte Spiel“ erzählt die Geschichte eines Verbrechers in einer verruchten Gesellschaft. Das Buch ist liebevoll illustriert mit Karten und Grundrissen, die sich mit der Geschichte mit entwickeln: Details werden erst sichtbar, nachdem Serdid einen Ort besucht hat.


Leseprobe

Erste Nacht – Ein Stich im Dunkeln

Serdid rollte seinen Turban vom Kopf und ließ den Kaftan an seinem Körper hinab gleiten, bis er nackt auf dem Dach stand. Die Nachtluft erfrischte seine verschwitzte Haut und lockerte seine Haare. Nacktheit war eines seiner Geheimnisse: Stoffschichten rieben deutlich hörbar aneinander, Haut auf Haut dagegen war nahezu lautlos.
         Er hob die Kleider vom Boden und blickte sich nach einem Versteck um. Die Dachterrasse war aus einem einzigen Stück Lehm gearbeitet: Tönerne Statuen ragten fahl ins Mondlicht, Sonnenbänke lagen verwaist, sanduhrförmige Wasserbecken wuchsen aus dem Boden neben unbeweglichen Tischen.
         Er drapierte seine Kleidung neben einem niedrigen, mit Mulden gesäumten Tisch, so dass sie wie ein vergessenes Kissen aussah. Dann näherte er sich der Öffnung in der Mitte des Daches, die ihn wie ein aufgeklapptes Maul zu erwarten schien. Der Boden, über den er strich, war mit einem glänzenden Mosaik bedeckt, das das Mondlicht in Punkten auf Serdids Haut zurückwarf. In diesem Haus trat man auf Juwelen, statt sich mit ihnen zu schmücken.
         Vorsichtig schob er das Tuch vor dem Eingang beiseite und trat ein. Ein Gang führte wie ein Schneckenhaus hinab, und als Serdid die erste Windung hinter sich hatte, sah er nichts mehr.
Das war sein Zeichen: Er ließ sich auf den Boden sinken, überschlug die Beine und erstarrte. Auch das war eines seiner Geheimnisse: Die meisten Menschen glaubten, ihre Augen bräuchten einige Sekunden, um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen; einige Erfahrenere waren der Meinung, es ginge in ein paar Minuten; Serdid aber wusste, dass es fast eine Stunde dauerte, bis Augen sich an die Dunkelheit angepasst hatten.
         Während er mit offenen Augen da saß, machte er sich mit den Geräuschen des Hauses vertraut. Jedes Haus klang anders, abhängig davon, wo es lag, wie es gebaut war, wer darin wohnte. Dieses war fast vollkommen still, massive Wände, keine Tiere, sorglos schlafende Menschen, und doch – irgendwo im Innern rumorte es. Serdid konnte es nicht zuordnen: War es ein schreiendes Kind? Tobten Betrunkene? Oder wurde jemand gefoltert? Wahrscheinlich würde er es nie erfahren. Aber das war nebensächlich: Es interessierte ihn nicht. Auch das gehörte zu seiner Professionalität.
         Eine Stunde später erhob er sich und arbeitete sich weiter. Der Gang wand sich tiefer ins Haus und endete an einem zweiten Vorhang. Langsam und stetig, wie eine Pflanze sich zur Sonne dreht, hob Serdid den Stoff. Stück für Stück öffnete sich der Raum vor ihm, erst zwei Statuen neben dem Vorhang, dann ein Gang, zuletzt ein Geländer und dahinter undurchdringliche Schwärze. Er stand auf einer Empore, von allen Seiten einsehbar.
         Unwillig hielt er inne. Wie sollte er in einer einzigen Nacht in einem Herrschaftsgebäude einen Ring finden? Hätte er sich nicht in bitterer Geldnot befunden, wäre er nie auf den Handel eingegangen. Er traute dem panischen Auftraggeber sogar zu, zehn Einbrecher gleichzeitig auf die Suche geschickt zu haben, und was Serdid absolut nicht brauchen konnte, war nächtlicher Aufruhr, weil einer seiner weniger bedachten Kollegen einen Patzer beging. Ein fehlgeschlagener Auftrag war kein Drama. Das kam vor. Aber erwischt zu werden, das bedeutete den Tod.
         So langsam, dass er damit auf dem Bazar hätte auftreten können, ließ Serdid den Stoff zurückgleiten und bewegte sich zu der zweiflügligen Tür in der Mitte der Empore. Dahinter lagen die Zimmer der Herrschaften, und wo würde ein Siegelring wahrscheinlicher aufbewahrt als dort? Bedächtig bewegte er sich zur Tür und drückte sie auf.
         Lange Zeit später stand er im Schlafzimmer des Hausherrn. Der kreisförmige Raum wurde beherrscht von einem monumentalen, runden Divan, auf dem neben Teppichen, bestickten Decken und Kissen ein ausgestreckter Mann thronte. Zwischen dem Divan und den Wänden waren Truhen, Kommödchen und Tische aufgestellt, von der Decke hingen Mobiles. Zu beiden Seiten führten Gänge in Nebenräume: Nach rechts war die Öffnung verhangen, links versperrte sie ein massiver Schrank. Serdid erkannte das pulsierende Geräusch, das er oben wahrgenommen hatte: Eine Frau weinte, bebend und ununterbrochen, und sie wurde hier festgehalten.
         Das war einerseits gut, denn wenn der Großwesir bei diesem Lärm eingeschlafen war, würde kein Geräusch, das Serdid verursachte, ihn wecken. Andererseits konnte es sich als fatal erweisen, falls der Ring sich im Zimmer der Frau befand. Ein Blick auf die Hände des Mannes versicherte Serdid, dass er den Ring nicht am Finger trug. Das wäre auch zu einfach gewesen.
         Er ging zu einem Nachttisch, auf dem frische Tulpen standen. In dessen Schublade fand er ein Band mit fünf runden Steinen und zwei lederüberzogene Holzstäbe. Auf dem nächsten Tisch lagen mehrere Ringe, doch zu groß für menschliche Finger. Es folgte eine Truhe, die Serdid halbherzig durchsah: Natürlich konnte man einen Ring zwischen Kleidern verstecken, aber er sollte eher versuchen, an vielen Orten oberflächlich zu suchen, statt an wenigen gründlich. Auf dem folgenden Tisch standen Schalen zwischen Rosenblättern, eine mit Öl, das einen süßen Duft verströmte, eine mit Wasser. Dann kam eine zweite Truhe mit Kleidung. Serdid schloss den Deckel und wandte sich dem nächstliegenden Tisch zu – und erstarrte. Da war ein Gesicht. Die Augen aufgerissen, als rupfte jemand die Wimpern aus. Die Blickrichtungen versetzt, als wäre ein Auge vor dem anderen gestorben. Die Nase platt und schief, als wäre ein Nagel in sie geschlagen. Der Mund verzerrt, dass die Lippen hätten reißen müssen. Eine Hand um den Kopf gekrampft, dass die Finger in den Schädel zu brechen drohten. Zerschmetterte Zahnstümpfe. In Büscheln vom Kopf gerissene Haare. Alles überzogen von schimmernden Tropfen.
         Es war eine Statue. Am anderen Ende des Divans öffnete sich ein ovales Fenster, so dass das Licht der Mondsichel direkt auf die Figur fiel. Sie zeigte den Oberkörper eines Mannes, der mit schmerzverzerrtem Gesicht nach oben starrte, eine Hand neben seinem Gesicht, die andere zur Faust geballt vor der Brust. Obwohl sie zu klein für einen Menschen war, musste Serdid sie berühren, um zu glauben, dass sie nicht lebte. Sie bestand aus Holz, warm, leicht und glatt, die Oberfläche war mit einem ihm unbekannten Stoff versiegelt. Er nahm die Statue in die Hand und drehte sie ins Licht. Je näher er sie betrachtete, desto unfassbarer wurde die Ähnlichkeit zu einem Menschen. Jede Hautfalte, jedes Haar, jede Pore, sogar die Furchen auf den Zähnen und den Fingernägeln, waren herausgearbeitet. Am meisten Schrecken jagten ihm die Augen ein: Die Maserung der Iris war ins Holz gefeilt, ihre Wölbung ein wenig steiler als die des Augapfels, Äderchen im Augenweiß wurden angedeutet, die Pupille schien ein Loch in den Holzkopf zu sein, das Augeninnere glänzte, als wäre es feucht.
         Serdid stellte die Statue nieder und ging zur nächsten Truhe. Doch jetzt beobachtete sie ihn. Wo er sich auch befand, die schreienden Augen verfolgten ihn, als wandte die Statue ihm immer den Kopf zu. Scharf drang das Weinen der Frau an sein Ohr. Litt sie ähnliche Qualen wie die Statue?
         Serdid untersuchte die restlichen Möbel – vielleicht etwas schneller als sonst. Und es gehörte viel dazu, ihn aus der Ruhe zu bringen. Anschließend nahm er sich den Nebenraum vor – vielleicht nicht so gründlich wie sonst. Und es gehörte viel dazu, ihn seine Sorgfalt vergessen zu lassen. Zurück im Schlafzimmer geschah es dann: Sein Körper ging zum Tisch und griff die Statue.
         Er musste wahnsinnig sein! Die erste Regel seines Berufs lautete: Nichts für den eigenen Gebrauch stehlen! Sein Geld kam nicht von seinen Streifzügen, sondern von den Auftraggebern. Die zahlten gut – unter anderem dafür, dass er keine Spuren hinterließ. Was wollte er überhaupt mit ihr? In seinem Haus befand sich nicht ein Gegenstand, der keinen praktischen Nutzen hatte, und das hatte seinen Grund. Nicht einmal zu Geld konnte er sie machen, denn kein Hehler würde etwas so Exotisches annehmen.
         Und dennoch: Er wollte sie besitzen. Sie sein nennen. Sie immer bei sich wissen.
         Während Serdid die Tür mit derselben behutsamen Sorgfalt öffnete wie ehedem, konnte er die Augen nicht von der Statue lassen. Immer wieder strich er mit den Fingern über ihre Züge, um sich zu vergewissern, dass sie kein Traum war. Die Tür war bereits halb offen, als er stockte. Hielt die Figur etwas in der Faust? Er stellte seinen Fuß gegen die Tür, um die Statue in beide Hände zu nehmen. Da war eine Erhebung zwischen den Fingern. Ein Künstler, der ein Gesicht schnitzte, als wäre ein Mensch zu Holz erstarrt, hätte sich bei den Fingern keine Nachlässigkeit erlaubt! Serdid hielt die Statue ins Licht des gegenüberliegenden Fensters und versuchte, den Nagel unter ihre Finger zu schieben, als …
         Hatte der Großwesir etwas in der Faust? Serdid ließ die Figur sinken. Sein Auftrag rückte wieder in den Vordergrund. Die Augen auf die rechte Hand des Mannes gerichtet, bewegte er sich um den Divan. Tatsächlich, da war etwas: Es hatte kurz im Mondlicht geblinkt. Serdid näherte sich der Hand mit dem Gesicht, so weit er konnte, ohne den Divan zu berühren. Der Hausherr hielt etwas zwischen den Fingern. Es reflektierte Licht, wie Metall es tat, und es konnte die Größe eines Siegelringes haben.
         Kostbare Minuten verrannen, in denen Serdid unentschlossen da stand. Er hatte noch nie aus der Hand eines schlafenden Menschen gestohlen. Wenn der Großwesir erwachte, war er verloren: Er war ungerüstet, unverhüllt und allein. Selbst wenn er entkam, war seine Identität gefährdet: Der Großwesir würde ihn gesehen haben. Er ließ seit Jahren Haar und Bart wachsen, um im Notfall die Frisur zu wechseln, doch das täuschte nur einen flüchtigen Blick. Das Spiel mit seinem Leben war Serdid gewohnt – bei jedem Auftrag setzte er, manchmal mit höherem Einsatz, manchmal mit niedrigerem – aber das?
         Er stellte die Statue ab. Einen Versuch würde er wagen!
         Serdid brauchte eine halbe Stunde, bis er den Ring in den Händen hielt. Er war aus Gewohnheit langsam in fremden Häusern, aber heute war er so langsam gewesen, dass er sich gefragt hatte, ob Langsamkeit die Zeit anhalten konnte. Doch er hatte den Ring. Er hatte den Auftrag. Und er hatte eine Statue, an die er nicht glauben konnte, solange er sie nicht ansah. Eine weitere halbe Stunde später stand er auf dem Dach und verstaute Ring und Statue in den Tiefen seines Kaftans. Er umwickelte seinen Kopf und seine Hände mit schwarzem Tuch, verhüllte sein Gesicht und machte sich an den Abstieg.
         Unten angekommen, holte er die Statue hervor, um sich zu vergewissern, sie nicht verloren zu haben. Ärgerlich steckte er sie zurück: Er musste sich auf den Heimweg konzentrieren. Nicht nur in Häusern konnte er erwischt werden, auch auf der Straße trieben sich Krieger herum, denen sein nächtlicher Ausflug verdächtig erscheinen würde. Ein paar Blöcke weiter untersuchte er die Figur erneut: Er hatte ganz vergessen zu schauen, was sie in der Faust hielt. Doch die Straßen waren zu dunkel: Hier schien es, als wären die hölzernen Finger leer.
         Serdid ließ das Herrscherviertel hinter sich und gelangte in die unteren Teile der Stadt, wo die Händler und Handwerker wohnten. Der Mond warf trübe Schatten auf die Straßen, die er nutzte, um sich unauffällig fortzubewegen. Er war gerade in die Dunkelheit vor einer Reihe Baracken gehuscht, als er vor sich eine Bewegung wahrnahm. Keinen Moment später fuhr ein Schmerz in seine Schulter, der seine Sinne ausschaltete. Er stöhnte und taumelte gegen die Wand. Seine linke Hand fuhr zu seinem Oberarm, und er hoffte, dass er sich gestoßen hatte und der Schmerz gleich nachlassen würde – doch das Gegenteil trat ein: Der Schmerz stieg an, als würde jemand seinen Arm auswringen. Er sackte in die Knie, während seine tastende Hand auf einen Widerstand stieß: etwas Hartes mitten auf seinem Arm. Der Schmerz schien seinen Körper zu verlassen und in die Straße zu fluten, bis er überall war. Durch schwarze Schlieren erkannte Serdid einen gelben Griff, der aus seinem Oberarm ragte. Er sank weiter zu Boden, und der mit Sternen gesprenkelte Himmel drang in sein Sichtfeld. Und da war noch etwas: eine schwarze Gestalt, die über ihn sprang und den Arm hob. Den Arm, der in einem zweiten Dolch endete.
         »Voshím!«, krächzte Serdid. (...)


Die Autorin
Ich bin 1986 geboren und wuchs auf in Hannover in einem ebenso behüteten wie weltfremden Elternhaus mit einem Haufen Geschwister. Wir hatten weder einen Fernseher noch ein Radio und sind selten weggefahren (außer alle paar Monate zu einem Picknick ins gerodete Niedersachsen). In den langen, freien Stunden des Tages und den langen, einsamen Tagen der Schulferien saß ich mit meinen Geschwistern zusammen, und wir phantasierten uns in ferne Welten und fremde Köpfe.
Nach einer Reihe missglückter Studienanfänge im technischen Bereich blieb ich beim Fach Psychologie hängen – einerseits weil mir das Studium genug Zeit zum Schreiben ließ, andererseits weil es mir Inspiration und praktisches Wissen fürs Schreiben lieferte.
Mittlerweile lebe und arbeite ich als Psychologin in Hamburg.



Leonore Pothast, Das letzte Spiel

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10. Oktober 2014

Felix Dieckmann (Hrsg.) - Hertha Kräftner - Du gleichst dem satten Duft der roten Rosen ...



Hertha Kräftner gilt vielen als eine der bedeutendsten Autorinnen Österreichs, ein Ruf, den sie sich in einem nur kurzen Leben von 23 Jahren erwarb.Ihr Rosengedicht ist von einer ganz eigenen Schönheit.


Felix Dieckmanns breit gefächerter Zugang zur Kunst erlaubt es ihm, diese Liebesbezeugung Kräftners von verschiedenen Seiten zu betrachten und all diese Facetten in sein Buch einfließen zu lassen. Die Holzschnitte Dieckmanns untermalen und ergänzen Hertha Kräftners Gedicht, sodass eine neue Komposition entsteht, die der Leser in der Kombination aus Wort und Bild erfährt. Die Holzschnitt-Technik eröffnet eine zunächst nicht vermutete Vielfalt, die der Künstler harmonisch mit dem Text zu verbinden weiß.

Ein Band, der Lyrik und Bildkunst zusammenführt und in seiner Durchführung selbst zu einem Kunstwerk wurde. (Anneliese Geyer)
Daniela Strigl, Jurorin beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb, hat eigens für dieses Buch eine Interpretation verfasst.

 



Buchdaten:
Autor: Felix Dieckmann (Hrsg.)
Fotografien: Peter Peter
Gebundene Ausgabe: 232 Seiten
Verlag: Bucher Verlag, Hohenems; Auflage: 1. (25. August 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-9901-8267-3 






Über den Autor:

Felix Dieckmann, geb. 1946 in Lüdenscheid/BRD. Studium: Geschichte, Germanistik. Theatertätigkeit. Etwa 30 Inszenierungen im Bereich des Musiktheaters. Professor am Bruckner-Konservatorium Linz. Diverse Ausstellungen meistenteils von Holzschnitten in Österreich, Deutschland, Frankreich, der VR China und in den USA. Verschiedene Buchveröffentlichungen. Mitgliedschaft bei XYLON, der internationalen Vereinigung der Holzschneider, BVOÖ, Kunstverein Coburg.



7. Oktober 2014

R.D.V. Heldt, Ratet, wer ich bin

Ein Mitmachbuch mit vielen kleinen
Rätseln


Ein Buch mit vielen kindgerechten
Rätseln, für Kinder in der Altersgruppe
von 6 – 12 Jahre.
Es sind Denksportaufgaben enthalten,
um die Konzentrationsfähigkeit
der Kinder zu erhalten und zu steigern.
Ein lustiger und vielseitiger Rätselspaß
für die Kleinen, vorgestellt von
Emil, Luise und Hörnchen. 



 Ob ihr mit euren Lösungen richtig lagt,
wird euch am Ende des Buches gesagt.

Seid aber nicht enttäuscht, wenn etwas nicht stimmt,
weil euch das mit Sicherheit niemand übel nimmt.

Ihr fangt ja erst zu lernen an,
darum geht mit Mut an die Sache ran.




1
Ich locke viele Menschen an,
weil ich so schön duften kann,
Fasst man mich nicht behutsam an,
zeig ich, wie ich stechen kann.


Hörnchen hat auch schon Bekanntschaft damit gemacht


2
Schnipp und schnapp macht man mit mir,
egal ob Haare, Stoff, Papier.
Ich wäre scharf sagt man mir nach,
woraus ich kein Geheimnis mach.


 Meine Mama benutzt das Ding auch immer


3
Mich gibt es in vielen Farben,
doch um etwas von mir zu haben,
müsst ihr mir helfen dick zu sein,
indem ihr mir blast Luft hinein.
Dies muss geschehen mit Bedacht,
damit ihr nicht kaputt mich macht.


Einmal tief Luft holen und los geht´s


4
Ich habe Zähne, kann aber nicht beißen,
dafür aber Haare ausreißen.
Wenn am Kopf ihr seid nicht kahl,
braucht ihr mich täglich ein paar Mal.


 Wer schön sein will, braucht diesen Gegenstand unbedingt


5

Ich bin gelb und auch fast rund, wenige nehmen mich gern in den Mund.
Doch verdünnt und in Speisen hinein, schmecke ich dann frisch und fein.



Emil mag das gar nicht, brrr

Die Autorin
R.D.V. Heldt
1954 in Niedersachsen geboren.
Ihre Liebe zur Schriftstellerei entdeckte sie bereits in jungen Jahren, indem sie kleine Gedichte und Geschichten schrieb.
Sie machte eine Ausbildung zur Bürokauffrau und arbeitete als Personalsachbearbeiterin und Mitarbeiterbetreuerin.
1980 lernte sie ihren jetzigen Mann kennen und ging mit ihm von Niedersachsen nach Bayern.
Dort entstand auch die Idee zu ihrem ersten Buch "Kai - Der Auserwählte". Eine Kinderfantasie - Geschichte, ganz ohne Gewalt und mit vielen fantasieanregenden Kapiteln für Kinder ab 8 Jahren. Dieser wurde im Jahr 2011 veröffentlicht.
Nach vielen Jahren konnte sie ihren Schicksalsroman "Tränen gibt es überall"
endlich fertigstellen und somit ein weiteres Kapitel ihrer schriftstellerischen Laufbahn beenden. Hinzu kamen noch "Die mystische Rolle", "Das große Kinderkochbuch", "Die Kinder-Weihnachtsbackstube", "Studentenkochbuch",  Regentage-Buch gegen Langeweile" 1 und 2 und zwei Kurzgeschichten "Mein Freund Kater Karlchen", "Wolf-Rüdigers schwerer Gang zum Arbeitsamt".
Auch zwei Hörbücher hat sie eingesprochen.
Da sie ihre Freude am geschriebenen Wort nie verloren hat, ist sie weiterhin bestrebt, gute und einfühlsame Literatur zu schreiben und ist schon jetzt gespannt, welche neuen Ideen sich entwickeln werden, welche sie mit Freude zu Papier bringen kann.
Ihr Buch "Tränen gibt es überall" wurde aus dem Deutschen ins Englische übersetzt unter dem Titel: Karina: 'Blood, sweat and tears'

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R.D.V. Heldt bei Blogspot
 
 
R.D.V. Heldt, Ratet, wer ich bin
 
 
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