Rezensionsanfragen

Liebe Autorinnen und Autoren,

ich nehme erst wieder ab JUNI 2013 neue Anfragen für Rezensionen entgegen.

Buchvorstellungen mit Leseprobe mache ich aber gern jederzeit weiterhin.

19. Mai 2013

Sabine Sigl, Diva Liebe. Unerwartet eins.



Sissy Sander hätte wirklich das Zeug, um zur Champagner-, Prada- und High-Heels-Fraktion zu gehören: Single, hübsch, erfolgreiche Nachrichtensprecherin bei einem Radiosender, witzig und klug. Doch das will sie einerseits gar nicht (na ja, vielleicht einmal im Jahr) und andererseits hat Sissy mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. Da ist ihr neuer Chef, der kein gutes Haar an ihrer Arbeit lässt, und da sind Schatten aus ihrer Vergangenheit, die Sissy nicht zur Ruhe kommen lassen. Und da ist ihr Selbstwert. Jämmerlich und klein.
Was nützt es Sissy, in so einer Situation ihrem Traummann über den Weg zu laufen? Dabei ist Alessandro DeMonti, italienisch-stämmiger Österreicher, vermutlich der tollste, schönste und klügste Mann auf dieser blauen Kugel.
Was Sissy nicht wissen kann, ist außerdem, dass ein elendes Pack an Taugenichtsen – sie nennen sich selbst die „Reiter der täglichen Apokalpyse“ – aus Aletheia beschließt, sich genau ihre Radioredaktion vorzuknöpfen. Super. Angst, Wut, Zorn, Ärger und Neid fallen über die ahnungslosen Redaktionsmitglieder her.
Zum Glück existieren in Aletheia, einer geheimnisvollen Simultanwelt, aber auch ganz andere Geschöpfe. So erhält Sissy unerwartet Hilfe von Wesen, an deren Existenz sie nie geglaubt hätte, die ihr Weltbild bis in die Grundfesten erschüttern und die doch so real existieren wie ihr Mikrofon …

Eine Liebesgeschichte, die sich mit nichts vergleichen lässt und die Sie in die fantastische Welt Aletheias entführt. Vielleicht begleiten auch Sie tagtäglich die Wesen Aletheias? – Diva Liebe kratzt an den Grenzen des Denkbaren.

Leseprobe:
2
Die Redaktion
Montag, 17. August
Sissy suchte, halb dem Herzinfarkt nahe, in ihrer wundervoll bunten, aber völlig unpraktischen Handtasche nach dem verdammten Schlüssel für den Haupteingang des Bürogebäudes. Dort befand sich nämlich die Radioredaktion, in der sie arbeitete.
Sie ging ein paar Schritte vom Parkplatz zum Haupteingang. Es war zum Auszucken! Schlechter konnte ihre Laune nicht sein. Leider war es gerade einmal vier Uhr morgens, und die Aussicht auf diesen Frühdienst fühlte sich so prickelnd wie eine Essigdusche ihres Magens an.
Weiter in ihrer Tasche kramend und unansehnlich verkrümmt, näherte sich Sissy fluchend der Eingangstüre zum Gebäude. Just in dem Moment, in dem sie endlich das Band vom Schlüsselbund mit festem Griff umklammern und sichern konnte, öffnete sich die riesige Glastür vor ihr - von innen!
Ein offensichtlich gut gelaunter, verboten schöner Mann hielt formvollendet die Türe für Sissy auf.
Wie peinlich! Sie hatte ihn gar nicht kommen sehen.
Sissy, nach wie vor körperlich in eine Art Yoga-Stellung für Fortgeschrittene verwrungen und sauer auf Gott, die Welt, ihren Chef und das Leben im Allgemeinen, hopste undamenhaft zur Türklinke, ergriff sie rasch und murmelte verschämt ein leises, „Danke“.
Natürlich nicht ohne diesen fremden Mann aus den Augenwinkeln intensiv gemustert und sich selbst in eine Erdspalte gewünscht zu haben. Wow! Wie der aussah!
Der Unbekannte verharrte einen Moment zu lange an der Tür, lächelte sie mit offenem Interesse an und erwiderte schmunzelnd, „Aber gerne“.
Dabei bildeten sich unwiderstehliche, kaum wahrnehmbare Grübchen auf seinen Wangen, und seine Augen funkelten verheißungsvoll.
Aber es war nicht seine umwerfende Schönheit, die Sissy elektrisierte. Irgendetwas in seinem Blick sagte ihr, dass das, was hinter der Oberfläche lag, noch viel spannender war.
Sissy spürte, wie eine Schockwelle durch ihren Körper jagte, und verschwand, so schnell sie konnte, im Gebäude.
Dem Fremden musste es ähnlich ergangen sein, denn er eiste sich mit einem kraftvollen Ruck von der Türe los und zog eiligen Schrittes davon.
So ein interessanter Mann, dachte Sissy, sich nun im Inneren des Hauses in Sicherheit wiegend. Schnuckelig. Wie alt er wohl ist? Ein bisschen älter als ich, so um die vierzig vielleicht?
Das waren jetzt jedoch weder Zeit noch Ort, um sich über jemand anderen ausladend Gedanken zu machen, auch wenn dieser Fremde sämtliche, derzeit angesagte männliche Filmstars zu Anbetungsobjekten für ewig Gestrige herabstempelte. Aber das war ohnehin hinfällig. Sie fühlte sich gerade so sexy wie ein stinkender Turnschuh. Oder so.
Jetzt lautete die Übung, bloß schnell zum Fahrstuhl, rauf in den neunten Stock, rein in die Radioredaktion. Computer aufdrehen, Passwort eingeben und bei den Nachrichtenagenturen aller Welt nachsehen, ob sich die Welt noch drehte.
Die Welt der Nachrichten hatte Sissy wieder voll und ganz in Beschlag genommen.
Ihre diensthabenden Kolleginnen und Kollegen begrüßte Sissy mit einem zerquetschten, „Guten Morgen!“. Dann machte sie sich wortlos an die Arbeit.
Sissys Finger schwirrten über die Tastatur ihres Computers. Eine Meldung nach der nächsten visualisierte sich auf dem Bildschirm.
Mit einem kurzen, routinierten Kontrollblick stellte Sissy sicher, dass sie in Kürze alles, was sie zum Präsentieren der Nachrichten benötigte, auch tatsächlich auf ihrem Bildschirm im fünf Meter entfernten Sendestudio vorfinden würde. Mit der nun freien rechten Hand riss Sissy noch schwungvoll ihren Kopfhörer vom Tisch.
Nur Sekundenbruchteile später stand sie höchstpersönlich am Nachrichtenpult des Sendestudios. Sie glich einer griechischen Statue mit dem Schönheitsfehler des Kopfhörers auf ihrem Haupt, und begann mit samtweicher und zugleich hochprofessioneller Stimme die Nachrichten zu verlesen.
Das war ihre Welt. Das war das einzige in ihrem derzeit eher jämmerlichen Dasein, das sich gut anfühlte.
Sissy war mit der ersten Sendung des Tages so halbwegs zufrieden. Nun wusste auch die Welt, also alle Hörer im kleinen Österreich, dass grundsätzlich alles in Ordnung war. Die Erdkugel drehte sich nach wie vor in der von Physikern erdachten Rotation, somit war nichts geschehen bis auf einen schweren Autounfall und einer in der Nacht zu Ende gegangenen, sinnlosen Regierungssondersitzung zum Thema »Wir können uns die Pensionen nicht mehr leisten«.
In einem Anflug von Selbstzufriedenheit lächelte Sissy.
Rechtzeitig, bevor sie dieses Gefühl einlullte, erinnerte sie sich an die bevorstehende Morgenshow-Redaktionssitzung um neun Uhr mit dem mehr oder weniger neuen Chef, Marke hart wie Kruppstahl und Ich-finde-immer-einen-Fehler. Ihr graute schon jetzt davor. - Ihr übersaurer Magen war ähnlicher Ansicht.
Aber wenigstens hatte Sissy mittlerweile ihr tägliches Morgentief überwunden und war wieder in der Lage Gespräche zu führen. Und blitzartig huschte das Lächeln des Fremden durch ihre Gedanken. Sie konnte nicht anders, es brachte auch sie zum Lächeln.
Dieser intelligente, tiefgründige Blick. Das ist mein Märchenprinz. Ganz bestimmt!
Ihr Bauch kribbelte bei diesem Gedanken unartig und ihr Herz schlug schnell. Auffallend schnell.
Und schon erstarb es wieder, Sissys Lächeln. Er hatte einfach zu toll ausgesehen, um wahr zu sein oder um sich für sie zu interessieren. Schade eigentlich.
Nein. Falsch. Superschade und hundsgemein war das! Welche Frau bekam eigentlich so einen Jackpot-Typen? Sie nicht. - Aus Sissys Sicht eine unumstößliche Tatsache.

***

„Wo ist mein neues schwarzes Hemd?“, rief Markus fragend in Richtung Schlafzimmertüre, die es vorzog, zu diesem Thema vornehm zu schweigen. Eigentlich hatte er von seiner Freundin Jasmin, die aber unglücklicherweise gerade im Bad war, eine Antwort erwartet. Fehlanzeige.
„Immer muss ich alles alleine machen“, grummelte Markus Wagner in sich hinein, fand das gesuchte kurzärmelige Hemd dann doch im Kasten, eingewickelt in Folie, frisch von der Putzerei. So etwas Gefährliches wie Bügeln konnte Jasmin ihren Designernägeln definitiv nicht zumuten. Klar. Wieso auch. Schön sein musste reichen.
Wie immer in Schwarz gekleidet, mit einer dünnen Sommer-Lederjacke lässig über den linken Unterarm geworfen, verließ Markus sein Schlafzimmer, um sich noch kurz die Nachrichten und den Morgenmoderator im Radio anzuhören. Das gelang ihm nur bedingt, denn mitten in die Nachrichten über die Regierungssondersitzung von vergangener Nacht platzte Jasmin. Aufgeregt schwenkte sie die heutige Zeitung und las laut vor.
„Du Markus, in deinem Horoskop steht – pass auf, ich lese es dir vor. Also Steinbock: Ihre üblichen Lösungsstrategien bringen keine Verbesserung der Lage, egal wie sehr Sie sich anstrengen. Versuchen Sie doch einmal, von Ihrem gewohnten Vorgehen abzulassen und beschreiten Sie neue Wege! Gerade in so ausweglosen Situationen könnte das die entscheidende Wende bringen! - Was sagt dir das?“
Erwartungsvoll strahlte Jasmin Markus ins Gesicht.
Wut, Zorn oder Ärger – Markus war sich nicht sicher, welche Emotion im Moment den Ringkampf gegen die anderen gewinnen würde. Daher entschied er sich, nachdem er den Espresso hastig ausgetrunken und die erste Moderation versäumt hatte, für einen Rückzug. Mit einem knappen „Bis später!“ schlich er sich einfach in Richtung Sender. Jasmin verzog sich eingeschnappt.
Horoskop! So ein ausgemachter Schwachsinn, und er war dumm genug, da auch noch hinzuhören! Neue Wege beschreiten? Bei dieser Chaostruppe? Sicher nicht. Markus entschied sich am Weg zum Sender, schon aus einer Jetzt-erst-recht-Haltung heraus, eindeutig dafür, seine alten Wege beizubehalten und sogar noch zu verschärfen.
Entschuldigung. Sie lagen in ihrer Zielgruppe bei einem Marktanteil von dreiundzwanzig Prozent und der staatliche Mitbewerber bei zweiundvierzig. Das war Grund genug. Für alles. Und schließlich hatte ihn der Sender genau deshalb engagiert.

Mit einem bösen Blick - aus seinen stechend-stahlblauen Augen - starrte Markus auf die anderen Autos auf der Straße. Sauerei, diese Staus. Können die sich nicht in Luft auflösen, wenn er es eilig hatte? Seine an sich nach unten hängenden Mundwinkel zuckten kurz nach oben.
Zugegeben, Markus hatte eine echt verpatzte Kindheit hinter sich. Seine ihn angeblich so liebende und ach so verantwortungsvolle Mutter hatte ihn samt seinem Vater einfach sitzen lassen. Auf nimmer Wiedersehen verlassen, um es noch deutlicher auszudrücken. Was das bei einem zehnjährigen Jungen auslösen würde, darüber hatte sie offensichtlich nicht eine Sekunde nachgedacht gehabt. Frauen waren für Markus schon gestorben, bevor ihn sich die Pubertät vorgeknöpft hatte.
Außerdem hatte Markus leidvoll gelernt, dass man es als »Arbeiterkind« im Leben nicht leicht hatte. Man musste immer sehr viel besser als die anderen sein, um sich wenigstens ein kleines Stückchen vom Erfolgskuchen abschneiden zu dürfen. Chancengleichheit? So ein Blödsinn. Nie hatten seine Lehrer seine wahre Genialität erkannt, und natürlich war er in der siebenten Klasse Gymnasium, ein Jahr vor der Matura, »freiwillig« - auf dringendes Anraten seines Klassenvorstandes - ausgeschieden.
Was zur Folge hatte, dass sämtliche Fragebögen, die irgendetwas in Richtung »höchste, abgeschlossene Ausbildung« von Markus wissen wollten, unweigerlich den Tod im Mistkübel fanden. Zerfetzt, zerstückelt, mit dem Brieföffner erdolcht. Frechheit! Da trampelten wildfremde Menschen auch noch auf seiner Maturalosigkeit herum. Nicht mit ihm!
Doch dieses ständig an seinem Selbstbewusstsein nagende Gefühl der Minderwertigkeit war immer schlimmer geworden, je weiter er sich mit Fleiß, Disziplin(...)


Rezension folgt...


Die Autorin
Sabine (Lengyel-)Sigl stammt aus Österreich und arbeitet selbstständig als Arbeits-, Wirtschafts- und Organisationspsychologin und Autorin. Die tägliche Arbeit mit Menschen hat 2012 zur Veröffentlichung ihres ersten Sachbuchs "Corporate Awareness. Werte und die (R)Evolution der Arbeit." geführt. In diesem Buch geht es um das Verstehen der Kultur von Organisationen sowie um das Konzept einer Corporate Awareness und den Umgang mit Werten und Emotionen im Arbeitsleben. Daraus entwickelte sich schließlich die Idee zum Roman "Diva Liebe. Unerwartet eins.". Mehr über die Autorin und ihre Bücher erfahren Sie auf www.sabinesigl.com und www.resipsychology.com oder auf Facebook ("Diva Liebe", "Corporate Awareness").


Sabine Sigl, Diva Liebe. Unerwartet eins.

eBook bei Amazon

16. Mai 2013

Bernd Lierheimer, Scardanelli trifft Hölderlin



Klappentext:
Der Titel dieses Büchleins ist paradox: „Scardanelli trifft Hölderlin“. Ich kann Hölderlin sowieso nicht treffen! Ich kann meine eigenen Texte nur einer Auswahl der schönsten Gedichte Hölderlins gegenüberstellen, in der verwegenen Hoffnung, dass sie irgendwie füreinander geschaffen sind. Das klingt verrückt! Apropos verrückt. Scardanelli ist das Pseudonym, mit dem Hölderlin seine Gedichte signierte, als er schon lange im Turm in Tübingen lebte.




Gast-Rezension:

Ich bin ein Mensch,
der nur Werbung für Bücher macht, die mir sehr am Herzen liegen – Bücher, die es Wert sind, nicht nur gelesen und abgehakt zu werden.

Bereits das Cover
und dessen Gestaltung sind eine Augenweide. Die Illustrationen im Buchinneren sind wunderbar gelungen, ein großes Kompliment an die Künstlerin Iryna Lierheimer. Sie geben den Texten eine zusätzliche Dimension, sind Brücke zwischen Auge und Ohr und lassen die Gedichte noch lebendiger werden.

Bernd Lierheimer schreibt
in seinem Schlusswort von der verwegenen Hoffnung, dass Hölderlins schönsten Gedichte und seine eigenen Texte „für einander geschaffen sind“.
Ich meine „Ja“.
Bernd Lierheimers Oden, Hymnen und Elegien sind es mehr als wert, Hölderin im Buch die Hand zu reichen. Er hat in meinen Augen das Unwahrscheinliche möglich gemacht.
Ich zitiere aus „Feurig und schön – Eine Hymne auf Friedrich Hölderlin“ vom Autor Bernd Lierheimer:
Gibt es einen Keim in der Welt, dann bist du's, Hölderlin!
So wie dein Lied nie vergeht, bleiben die Lippen auch stumm,
Schweige ich selbst, denn zu singen, habe ich nie gelernt.

Lierheimers Gedichte
haben eine wunderbare Sprachmelodie. Sie klingt wie ein Liebeslied an den großen Dichter Hölderlin an.
Dieses Buch ist eine Reise durch das Leben des Dichters. Er schafft es, Hölderlins Werke nicht zu imitieren, nein, er setzt sie fort in seinen eigenen Dichtungen. Oden, Hymnen und Elegien, die unter die Haut gehen, weil sie in die heutige Zeit passen. Und weil sie vom Autor selbst sprechen, von seinem Leben und seinen Sehnsüchten und Befindlichkeiten.

Dieses Buch
darf ich nicht nur allen Hölderlinliebhabern an ans Herz legen. Dieses Buch kann ich auch jenen Lesern empfehlen, die wirklich gute Gedichte lesen möchten. Lyriker können an den Texten lernen, selbst gute Gedichte zu verfassen.
Ich werde weiter nach Werken von Bernd Lierheimer suchen, bin überzeugt, dieses Werk ist aus der Liste guter Lyrik nicht mehr wegzudenken. Ich wünsche dem Autor und mir als Leserin weiterhin so ein tolles Lesevergnügen wie mit diesem Werk.

Ilona Pagel





Der Autor
Geboren 1963 in Creglingen (Mittelfranken), lebt bei Immendingen an der oberen Donau. Agrar-Diplomingenieur (Univ.), Berufsschullehrer, Sonderschullehrer für lernbehinderte und verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche. 2003 Heirat mit Iryna Lierheimer, geb. Topunova, zwei Kinder.
Seit 2011 an der Janusz-Korczak-Schule in Villingen-Schwenningen. Dort Initiator der Bücherausstellung "Autoren aus Baden-Württemberg und ihre Bücher" vom 4.3.-22.3.2013. Mitaussteller: Börsenverein des Deutschen Buchhandels.
Mitglied in der internationalen Künstlergruppe ProLyKu. 

Veröffentlichte Gedichte in mehreren Anthologien, unter anderem "10x10=100, Lyrik-Projekt, Edition Thalaia" und Literaturzeitschriften, in russischer Übersetzung, in Cherson (Ukraine), Sankt Petersburg und Moskau.

Weitere Veröffentlichungen:
        • Herausgabe eines russisch-deutschen Bandes mit frühen Gedichten: „Manchmal sehe ich die Sterne“, Verlag Ajlant, Cherson (Ukraine), 2008
         • Teilnahme an der Anthologie „Im Karussell der Träume“ mit Kindergedichten und Gutenachtgeschichten, Hrsg. Iryna Lierheimer, Papierfresserchens MTM Verlag, 2010

Homepage:            www.mypoems.de
E-Mail:                  oslt@mypoems.de


Bernd Lierheimer, Scardanelli trifft Hölderlin. Verlag edition winterwork
ISBN: 978-3-86468-410-4

Bei Amazon



13. Mai 2013

Lutz Kreutzer, Platz 1 bei amazon – das E-Book für Autoren


Klappentext:

Lutz Kreutzer ist Roman-Autor und Marketing-Experte. Jetzt lüftet er das Geheimnis, wie er seine E-Books zur Nr. 1 bei amazon machte. Ohne große Kosten!

“Schröders Verdacht” war auf Platz 1 im Kindle-Shop gelistet – vor mehr als 1,4 Millionen anderen Titeln. Der Thriller war damit das beliebteste E-Book bei amazon überhaupt.

“Gott würfelt doch” wurde bei amazon nach kurzer Zeit auf Platz 1 der Belletristik-Liste geführt. Er war damit vor dem Weltbestseller “Shades of Grey” gereiht.


Leseprobe:

Statt einer Einleitung.

Lassen Sie mich direkt auf den Punkt kommen.
Ich erzähle Ihnen konkret, wie ich es geschafft habe: auf Platz 1 im Kindle-Shop, auf  Platz 1 der amazon Belletristik-Liste. Ich schreibe es Ihnen auf. Klar und ohne Umschweife. Dabei verschweige ich Ihnen kein Detail.
Ich schildere Ihnen, woher meine ersten Impulse kamen, wie sie gereift sind und wie sie zum festen Willen wurden. Dann beschreibe ich, wie ich konkret an meine Projekte herangegangen bin.
Das vorliegende E-Book ist ein Erfahrungsbericht. Ich will darin keine Regeln aufstellen, sondern einen möglichen Weg zeigen. Es ist kein einfacher Weg. Es ist ein schwieriger Weg. Aber er ist nicht unmöglich, sondern gangbar für alle, die Unterhaltsamkeit, Mut und Leidenschaft als Motoren erkennen. Wenn Sie diesen Weg nachvollziehen, werden Sie auch erkennen, was Sie vermeiden können. Machen Sie es richtig.
Um meine E-Books bei amazon auf die höchsten Ränge zu bringen, habe ich fünf Grundsätze ausgearbeitet. Diese Effizienz-Strategie wird im Text ausführlich beschrieben. Die fünf Grundsätze bilden den Leitfaden, um mein Prinzip zu verstehen, wie man E-Books nach oben bringt.
Trauen Sie sich!


Rezension folgt ...


Der Autor:
Mein Vater hat mir als Kind jeden Abend eine Geschichte erzählt. Schon mit sechs Jahren stand ich mit ihm auf der Bühne. Irgendwann lernte ich, dass Geschichten nicht wahr sein müssen, nein, gut müssen sie sein. Ich beschloss Abenteurer zu werden, dann hat man mehr zu erzählen, dachte ich. Ich wurde Kletterer und Flieger und arbeitete lange als Alpin-Geologe. 1990 ging ich nach Österreich und wurde erster Deutscher im Bundesdient am Forschungsministerium in Wien. Um mich einzustellen, mussten die extra Formulare drucken. Seither mache ich hauptberuflich PR für Technik und Wissenschaft. Als Hochschullehrer lehrte ich Marktentwicklung. Als Manager korrespondiere ich mit der ganzen Welt. Das kann bisweilen sehr komisch sein. Irgendwann dachte ich: Sachbücher und Fachpublikationen kann ja jeder, und sah auf den Berg bedruckten Papiers, der vor mir lag (jede Menge wissenschaftlicher Kram). Mit zwei Gipsbeinen schrieb ich dann meinen ersten Roman „Schröders Verdacht“, der die internationale Müll-Mafia und ihre Machenschaften seziert. Ende 2008 hat mein zweites Manuskript einen Verlag gefunden. „Gott würfelt doch“ ist im Juni 2009 erschienen. Im Sommer 2012 habe ich beide Romane als e–Books herausgebracht. „Gott würfelt doch“ war drei Tage lang bei amazon auf Platz 1 der Bestsellerliste der Top–Neuheiten Belletristik.





Lutz Kreutzer, Platz 1 bei amazon – das E-Book für Autoren

eBook bei amazon


10. Mai 2013

Greve, Lust auf Leben. Ich bin schizophren, na und?



Endlich hat Thomas Greve ein Hobby zum Beruf gemacht. Er ist Datenverarbeitungskaufmann.

Wird er seiner Lebensplanung folgen können? Nein. Eine psychische Erkrankung ist ihm im Weg. Er lässt sich aber nicht unterkriegen. Immer wieder neue Ziele bereichern sein Leben. 

Eines Tages erfüllt sich sogar sein größter Kindheitstraum... Diese Autobiografie möchte den Lesern den Mut geben, an Träume zu glauben.



Rezension:

Nun, was kann ich über dieses Buch sagen?
Ich könnte sagen, toll, was Herr Greve alles geleistet hat, wie er mit eisernem Willen die Crux seiner Erkrankung soweit in den Griff bekam, dass er arbeiten kann, fleißig war und nicht aufgab. Das könnte ich alles über diese Autobiographie sagen. Aber das wäre viel zu wenig.

Es ist nämlich viel mehr, was mich bewegte beim Lesen dieses Buches.
Ich weiß aus eigener schmerzlicher Erfahrung im Familienkreis, was es bedeutet, mit einer Erkrankung wie Schizophrenie zu leben. Zuerst der Schock des Erkrankten selbst, dass da etwas nicht stimmt mit einem selbst, dann die Sorge und Angst der Angehörigen, die Not beider Seiten, wie damit umgehen, wie ein halbwegs erfreuliches Leben gestalten, wie dies alles meistern? Das treibt alle Beteiligten um und fast in den Wahnsinn. Ein Kreislauf beginnt: Einweisung, Medikamentenbomben, neuer Versuch, eigenständig existieren zu können, ja zu müssen, denn die Eltern werden eines Tages nicht mehr ihre Schutzfunktion ausüben können, irgendwann nicht mehr da sein. Psychotische Schübe, die dem Menschen selbst, noch mehr seinen Lieben, heftige Angst einjagen, Kummer ohne Ende.

Und dann schreibt hier ein Hoffnungsträger
Thomas Greve hat gelernt, mit seiner Krankheit eine Art Freundschaft einzugehen, statt sie als Feind zu betrachten. Wenn man so will, lässt sich sagen, er hat die Schizophrenie um den Finger gewickelt, indem er sich nicht unausgesetzt damit beschäftigt hat, sondern neugierig und eifrig trotz etlicher Enttäuschungen, Entbehrungen und Niederlagen sein Leben in die Hand genommen hat. Selbstbewusst und fleißig, niemals aufgegeben, sich nicht entmutigen lassen. Das ist einfach groß!

Konstantin Wecker schrieb einmal ein Lied
aus dem ich hier für Thomas Greve und seine Familie eine bestimmte Strophe zitieren möchte, die wunderbar passt. Damit möchte ich mich für die, vielleicht nicht literarischen, aber emotional berührenden Lesestunden bedanken:

Doch bleib nicht liegen,
denn sonst gräbt sich etwas fest in deinem Hirn,
was dir irgendwann den Mut zum Atmen nimmt.
Und auf einmal prägt dir einer dieses Zeichen auf die Stirn,
das die Wege, die du gehen willst, bestimmt.

Jetzt ist nur wichtig, dass man spürt,
das Denken hat dir Angst gemacht.

Thomas Greve, Sie sind ein mutiger Mann und ich freu mich, dass ich Ihnen durch Ihr Buch begegnen durfte.

Elsa Rieger
  







Die Autoren

THOMAS GREVE
-            geboren am 14.12.1970 in Gera, ist er in der Thüringer Kleinstadt Bad Köstritz aufgewachsen und lebt nun in der Hansestadt Rostock.
-            Nach dem Abschluss der 10klassigen POS erlernte er den Facharbeiterberuf „Instandhaltungsmechaniker“ im VEB Wohnungsbaukombinat Rostock und später den Beruf eines IHK Datenverarbeitungskaufmanns.
-            Seit Ende 1993 ist er psychisch erkrankt und wurde aufgrund seiner Erkrankung 1996 erwerbsunfähig berentet.
-            Schon während der Schulzeit schrieb er gern Aufsätze und Berichte. Dies nutzte er vorwiegend zum Verfassen von Pressemitteilungen für seine vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten.
-            2003 schrieb er einen Erfahrungsbericht, der die Grundlage der gemeinsam mit seinem Vater im Jahre 2012 herausgegebenen Autobiografie „Lust aufs Leben: Ich bin schizophren – na und?“ bildet.


KURT GREVE
-            geboren am 16.05.1940 in Elbing, (gehört heute zu Polen),
-            Nach dem Abitur 1958 an der Kinder- und Jugendsportschule Rostock erlernte er die Berufe eines Maschinenschlossers in der Neptunwerft Rostock und später den Beruf eines Betonfacharbeiters beim VEB Wohnungsbaukombinat Rostock.
-            Beim VEB Tiefbaukombinat Rostock qualifizierte er sich zum Tiefbaumeister. Er arbeitete überwiegend im Gründungsbereich des fünfgeschossigen Wohnungsbaus im Wohnungsbaukombinat Rostock.
-            Nach der Wende 1989 wurde aus dem Kombinat die ELBO-Bau AG. In deren Auftrag arbeitete er 1991 und 1992 als Polier an der Trasse im Ural (Russland).
-            Zwischen 1947 und 2005 war er wohnhaft in Rostock.
-            Nunmehr wohnt er in Bargeshagen, Landkreis Rostock.
-            Er ist verheiratet, hat vier Kinder.
-            Die Anregung zum Schreiben erhielt er insbesondere in der Oberschulzeit durch seinen Klassenlehrer Dr. Erich Fabian, der zu dieser Zeit gleichzeitig der Vorsitzende des Schriftstellerverbandes im Ostseebezirk Rostock war, sowie durch den Romancier Ehm Welk, den er persönlich kennengelernt hatte.
-            Heute, als Rentner, ist er Mitglied der Werkstatt für kreatives Schreiben der Volkshochschule Bad Doberan.



Greve, Lust auf Leben. Ich bin schizophren, na und?

Bei Amazon