Salon

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Rezensionsanfragen

Liebe Autorinnen und Autoren,
derzeit nehme ich keine Anfragen für Rezensionen
entgegen. Buchvorstellungen mit Leseprobe aber gerne jederzeit.

20. Juni 2016

AUTOREN-CAMP IM HERZEN WIENS



Workshop für Autorinnen und Autoren im privaten Rahmen
Bei mir zuhause geht es zur Autoren-Sache – die Teilnehmer können bei Bedarf gerne ebenda auch nächtigen: Bring Deinen Schlafsack mit. An Raum herrscht kein Mangel und Frühstück gibt es auch.

Programm:

Donnerstag: Ankunftsnachmittag ab 17 Uhr
Ein entspanntes Kennenlernen

1. Tag
Mit Speck fängt man die Maus
Das geheimnisvolle Aktmodell
Folge dem Ruf
Bordmittel blockieren die Heldenreise
Verfluchte Krisen, Katastrophen, Wendepunkte
Das Finale naht – Showdown und Kiss-Off

2. Tag
Die Masken – Konflikte sind Programm des jeweiligen Charakters
Der körperliche Ausdruck verrät uns den Seelenzustand des Menschen
Figurenentwicklung ist die Basis jeder Geschichte

3. Tag
Dein Text wie neu!
Prämisse/Plot
Exposé
Plotline/Szenenbau

Termin: Donnerstag, 10. bis Sonntag, 13. November 2016
Preis: 350 Euro
Adresse: 1010 Wien, Köllnerhofgasse 6


Maximal 6 Teilnehmer (Laptop oder Kladde bitte mitbringen), denn es geht vor allem (nach ein bisschen hilfreicher Theorie) darum, dass die Interessierten ihr laufendes Projekt bzw. ihre erste Idee mitbringen und wir daran arbeiten.

Eine durchaus intensive Sache, da man sehr eng zusammen sein wird in dieser Zeit.

8. Juni 2016

Andreas Klaene, Till Türmer und die Angst vor dem Tod




Eigentlich hat Till Türmer sein Leben bestens im Griff. Sein Talent ist es, sich in die heiklen Probleme seiner privaten Auftraggeber einzufühlen, für die er als Journalist recherchiert und schreibt. Nur die Themen Tod und Sterben meidet er wie eine ansteckende Krankheit. Nicht zufällig ist die Nordseeküste sein Zuhause, denn in der Weite Ostfrieslands kann er seine Ängste von sich wegschieben. Als er sich in die attraktive Sarah Sternfeld verliebt, ahnt er nicht, dass ausgerechnet sie täglich mit Toten zu tun hat. – www.andreasklaene.de – '›Leben und Sterben, das ist doch ein bisschen wie Nordsee‹, sagte sie. ›Wie das?‹ ›Bei Flut haben wir sie total lebendig. Bei Ebbe verschwindet sie wie eine, die stirbt. Aber sie kann die Flut nicht ohne die Ebbe haben, und so lieben wir sie.‹ In weiter Ferne lagen zwei Containerschiffe wie schwimmende Bleistifte auf dem Meer. Sie schienen sich kaum vom Fleck zu bewegen. Aber Till hatte auf einmal das Gefühl, dass er in seinen Gedanken durchaus einen Schritt weitergekommen war.


Rezension

Till Türmer, ein Mann, der – Namen ist Omen –,
sich gut in seinem Elfenbeinturm eingerichtet hat. Erfüllt von einer interessanten Tätigkeit kann er Gedanken an tote Menschen gut ausblenden. Denn die erzeugen Ekel und Angst, daher befasst er sich nicht damit – obwohl sie ihn immer wieder plagen. Till ist ein großer Verdränger, wie viele es sind, die ein Kindheitstrauma mit sich herumtragen.

Es gibt einen einzigen Zufall
in dem Roman – was sehr gut ist, denn der »deus ex machina«, der stets Wogen glättet oder aufpeitscht, wenn es dem Autor beliebt, seine Protagonisten auf einfache Weise durch die Geschichte zu führen, ist keine gute Gangart. Klaene macht es sich nicht so bequem. Der einzige Zufall ist das Kennenlernen einer Frau. Durch sie fällt Till in einen Abgrund, der da Verfall und Tod heißt. Da er nun liebt, bleibt ihm nichts übrig, als sich damit zu beschäftigen.
Die Kombination aus Liebe und seinen schlimmsten Ängsten treibt Till um. Das ist vorzüglich gemacht.   

Zwei angerissene Erzählfäden
bleiben jedoch offen, was ich sehr schade finde. Sie werden nur angerissen. Zum einen verliert sich das Thema der traumatischen Kindheit im Laufe der Geschichte, zum anderen eine ambivalente Gestalt, für die Türmer arbeiten sollte. Der Mann ist sehr genau aufgebaut worden, wirkt gefährlich und spannend, geht aber verloren. Da wäre in beiden Fällen reichlich Stoff vorhanden. Nun gut.
Zudem war durch eine spezielle Örtlichkeit, an der Till dem Objekt seiner Begierde näherkommt, sehr schnell deutlich, welches Geheimnis die Dame umweht, was ich nun nicht weiter ausführen möchte. Da und dort könnte Klaene also durchaus mit wenigen Pinselstrichen die Spannung erhöhen.

Zur Umsetzung ist zu sagen,
der Schreibstil ist exzellent, der Autor kann viel. Voller Poesie sind die Beschreibungen der Menschen und Örtlichkeiten, trotzdem aber modern und direkt. Ungewöhnliche Formulierungen, frisch, unverbraucht die Bilder, Andreas Klaene kommt ohne Phrasen und Klischee aus. Ich kann diese Buch wärmstens empfehlen, es hat mich mitgenommen, bei der Stange gehalten in seiner Dichte.

Elsa Rieger

Der Autor

Andreas Klaene, geboren 1956 in Cloppenburg, ist seit 1986 als Redakteur bei verschiedenen Verlagen tätig. Seit 2002 arbeitet er als freier Journalist, Texter und Autor, Dozent an der Frauen-Fachakademie Schloss Mondsee (Österreich), Dozent für Schreibseminare der Alumni-Clubs an der Universität Klagenfurt, an der Fachhochschule Salzburg und in Unternehmen. Bisher erschienene Bücher: Verborgene Blicke (2004), Totgeliebt (2007), Till Türmer und die Angst vor dem Tod (2016).


Andreas Klaene, Till Türmer und die Angst vor dem Tod



30. Mai 2016

Ruprecht Frieling, DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG. Ein Opern(ver)führer


Ein verliebter Ritter möchte ein Mädchen erobern, das als Preis eines Sängerwettstreites ausgesetzt wurde. Dazu muss der junge Mann allerdings in die Geheimnisse der Meistersinger eindringen, die den Sängerwettkampf ausschreiben und sich hinter einem komplizierten Regelwerk verstecken.
Richard Wagner verarbeitete das Thema zu einer großen Künstleroper mit einer enormen Portion Humor, feinstem Sprachwitz, Situationskomik und Spott, während auf der Bühne die Fetzen fliegen.

Die »Meistersinger von Nürnberg« präsentieren sich in der Nacherzählung von Ruprecht Frieling entsprechend als komische Oper, die sich gegen Spießbürgertum und Engstirnigkeit in der Kunst ausspricht. 



Rezension

Im Gegensatz zu Ruprecht Frieling
hab ich es ja nicht so mit Richard Wagner. Vor allem die Texte, die er den Sängern in den Mund schreibt, finde ich zum großen Teil schauerlich. Ich kenne aber eine Menge Leute, die davon begeistert sind. Ich gehöre jedenfalls nicht dazu. Allerdings sind die Meistersinger eine löbliche Ausnahme, denn da fliegen die Fetzen und es ist tatsächlich Sprachwitz und Humor wahrzunehmen.

Trotzdem habe ich dieses Buch sehr gern gelesen, 
denn Frielings Beschreibungen sind mit so viel Wortwitz formuliert, dass ich richtig Spaß hatte, mich an die Meistersinger - als Teenager zuletzt in der Wiener Staatsoper gesehen - zu erinnern. Ich denke, es ist die lustigste Oper, die Wagner je geschrieben hat, ganz ohne "Wiegelaweia" und derlei Schrecklichkeiten. Hier geht es um Grundlegendes, um den Kampf zwischen Tradition (Beckmesser) und Erneuerung (Hans Sachs), die Auseinandersetzung zwischen dem Gestrigen und dem Beschreiten neuer Wege in der Kunst schlechthin. Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte.

Sehr interessant war für mich
der Exkurs in den Meistergesang. Die Entwicklung des Minnelieds der Ritter, die Sache mit dem "eigenen Ton". Das wusste ich nicht, bzw habe es noch nie so genau gelesen wie bei Frieling.

Auch dass Richard Wagner
ein ziemlich verklemmter und von Ängsten getriebener Mensch war, wird nicht ausgelassen und eindringlich beschrieben. Wieder eine gelungen Einführung für junge Menschen, damit sie Zugang zu Wagner und seinen Werken bekommen können. Leicht verständlich geschrieben, könnte das Buch wirklich verführen, sich die Meistersinger einmal anzusehen, anzuhören. Denn opulent ist die Oper allemal mit einer Menge Agierender auf der Bühne. 

Elsa Rieger  


Der Autor

Ruprecht Frieling ist ein unkonventioneller deutschsprachiger Autor, Verleger und Produzent. Der »Grandfather des Self-Publishings« publizierte mehr als 40 in mehrere Sprachen übersetzte Bücher mit breit gefächerter Thematik. Er bloggt, fördert Talente und ist als Berater tätig. 

Ruprecht Frieling, Die Meistersinger von Nürnberg

eBook und Taschenbuch bei Amazon

29. Februar 2016

Lutz Kreutzer, Thailandeiland

Nach 'Bayerisch Kongo' kommt jetzt Sperbers zweiter Fall: 'Thailandeiland'

»Hey, Fritz, jetzt keine Geschichten … Es sind zwei Morde passiert. Zwei tote Mädchen. Wahrscheinlich aus Thailand. Mit Rubinen oder sowas im Ohr.«

Ein Mann macht sich auf den Weg, nachdem er in einem albanischen Bergdorf seinen Bruder umgebracht hat. Und in einem bayerischen Baggersee werden Tote entdeckt.

Fritz Sperber und Martha Kieninger vom Landeskriminalamt in München übernehmen einen dubiosen Mordfall, der sie mit Habgier, Eifersucht und einer exotischen Sexualkultur zusammenprallen lässt. Welche Rollen spielen der thailändische Guru, der Staatssekretär, die Nonnen und der Wiener Edelsteinhändler?

Die wertvollsten Edelsteine der Welt werden Taubenblut genannt - Rubine von unvergleichlicher Schönheit. Dieser Thriller zeigt, wie Gewinnsucht, Machtbesessenheit und Leidenschaft sämtliche Dämme brechen lassen.

Raffiniert hält der Autor der Gesellschaft den Spiegel ihrer Doppelmoral vor Augen. Ein spannender, skurriler und knallender Thriller um Macht, Tabus und Skrupellosigkeit.
"Sehr unterhaltsam, sehr spannend und am besten für Leser zwischen 18 und 99! ... Wer gerne spannende Thriller mag, dem kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Es ist einfach sehr gut geschrieben. …" bei J. zum Winkel auf xtme.de

Die Geschichte spielt in Birma, Thailand, Deutschland, Österreich und Albanien. Ein Thriller für Menschen zwischen 18 und 80.


Rezension

Filmreife Krimis
sind die Bücher von Lutz Kreutzer, eigentlich alle, ob Sperber oder Bergkrimi, ob die Zwillingsgeschichte – Gott würfelt doch – etc.pp. Stets bildhaft, temporeich, spannungsgeladen mit verblüffenden Wendungen, das kann der Autor glänzend.

Ob Nonnen oder Ladyboys,
Politiker, Priester, Scheinheilige, alle Figuren sind wunderbar gezeichnet, eine jede vorstellbar, ebenso der Plot, wenn im bigotten Bayern plötzlich die Welt aus den Fugen gerät, Menschen sterben und in schauerlichen Szenarien gefunden werden.

Über allem der Mann für Spezialfälle,
Fritz Sperber, der schon eine Machete ins Kreuz gekriegt hat, in Diamantenminen geschürft hat und allerhand Brutales im Leben einstecken musste. Wer, wenn nicht er ist in der Lage, die Knoten zu entflechten? Daher wird er zu diesem Fall gebeten und klar, er, der sich mit den kostbarsten Rubinen, dem Taubenblut, sehr genau auskennt, kriegt das auch gebacken.

Der finsterste Atagonist stammt aus Albanien,
und das kriegt Kreutzer echt gut hin, ist ein zutiefst verletzter und geschundener Bursche, der Leser schwankt zwischen Abscheu und Mitleid, das nenne ich eine tolle Figur.

Dazwischen zwitschernde blumige Mädels,
in Highheels und bunten Sommerkleidchen, die in Wahrheit aber Jungs sind, charmant, bezaubernd, naiv, die ihren Guru anbeten.
  
Ich fühlte mich wieder ausgesprochen gut unterhalten,
ein feiner Krimi, dem auch die (für mich nötige) Prise Humor nicht fehlt. Klasse!


Elsa Rieger


Der Autor

Lutz Kreutzer schreibt Thriller und Spannungsromane. Seine E-Books waren bei amazon hoch gelistet (Platz 1 im Kindle-Shop).
Die Plots haben realen Hintergrund, die Themen gehen in die Tiefe und beruhen auf Tatsachen. Diese bringt er in Einklang mit dem Leben eines Protagonisten, der durch seine Geschichte getrieben wird. Wichtig ist ihm die verständliche und spannende Sprache.
Sein abenteuerlicher Berufsweg führte ihn durch viele Länder Europas. Am liebsten ist er dort, wo es gutes Essen und noch besseren Wein gibt. Daher hat er unter anderem gemeinsam mit Johann Lafer ein Kochbuch geschrieben.
2014 erschein sein neuer Kriminalroman 'Bayerisch Kongo' im emons-Verlag. Dazu der Münchner Merkur: "Mit 'Bayerisch Kongo' ist Lutz Kreutzer ein spannender, gut recherchierter Krimi gelungen, der bis zum Ende immer wieder überrascht."
Im April 2015 erschien 'Der Grenzgänger' beim Bergverlag Rother in München. Dazu schrieb die Sindelfinger Zeitung: "'Der Grenzgänger' ist Gänsehaut-Lesestoff für Bergsteiger und Bergliebhaber."

Mehr: http://www.lutzkreutzer.de


Lutz Kreutzer, Thailandeiland


26. Januar 2016

Gabriele Kuppe - ihre Bücher



Bücher von Gabriele Kuppe:



„Zwei wunderbare Wesen, Wolken und Regenbogen“

Klappentext: David und Dennis ziehen in ihr neues Zuhause ein. Mit den beiden weißen Katern verbringen ihre Katzenmütter viele glückliche Jahre voller Liebe und Geborgenheit. Eines Tages sterben die zwei Kater kurz hintereinander. Nichts ist mehr so, wie es einmal war. Doch dann geschieht etwas Eigenartiges. David und Dennis senden als Engel Botschaften, Wolkenbilder und Regenbogen. Sie versorgen ihre geliebten Mamis auch vom Himmel aus mit Kraft, Mut und einer unendlich großen Liebe. Ein wunderbares Geschenk! Liebe ist stärker als der Tod.





 „Erlebe jeden Tag aufs Neue“                        

Klappentext: Oft geraten wir Menschen an einen Punkt, da fragen wir uns nach dem Sinn des Lebens. Manchmal haben wir des Rätsels Lösung schon vor Augen, doch wir sehen es nicht oder wollen es nicht erkennen. Es werden viele Beispiele, die uns Situationen des Alltags, Lebensumstände und Charaktere beschreiben, aufgeführt. Das Buch soll helfen, die Lebenssituationen aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Ein Ratgeber der besonderen Art, da die Autorin seit einigen Jahren in der Lage ist, Engelbotschaften zu erhalten.






Leseproben



Leseprobe zu „Zwei wunderbare Wesen, Wolken und Regenbogen“

Oft hatte ich den Drang, mich mit Block und Kugelschreiber hinzusetzen. Eines Tages bewegte sich der Kugelschreiber ganz von alleine, ich habe nichts dazugetan. Der Kugelschreiber wurde geführt, nicht durch mich, sondern durch jemand anderen…

Doch da gibt es glücklicherweise ja noch die Botschaften der Engel, die ich seit geraumer Zeit erhalten darf. Es ist so wie „telefonieren“ oder „Briefe schreiben“ mit den Lieben, die jetzt dort „oben“ wohnen. Selbstverständlich wird das nicht jeder gleich verstehen, aber ich bin froh und Gott dankbar, dass man mir diese wunderbare Gabe geschenkt hat und ich den Kontakt zu meinen Lieben halten kann und darf.

Immer besser empfing ich diese Nachrichten. Es fließt alles, wie man das so schön sagt.

Nicht nur David und Dennis gaben uns die Botschaften, sondern auch mein Vater kam immer häufiger als Übermittler von Botschaften. Die Engel merken alles, aber auch wirklich alles, was uns Menschen so beschäftigt.



Leseprobe zu „Erlebe jeden Tag aufs Neue“

Es gibt nicht nur Beispiele, wie die Liebe mit Füßen getreten wird. Überall und für alles gibt es Beispiele. So nehmen wir einmal die Lebensumstände, die uns zwingen, etwas zu tun, zu erleben, zu haben, was wir selbst beeinflussen. Aber wir könnten auch beeinflusst werden.

Beispiel 1: Der Mann liebt seine Frau, doch sie hat nicht die Lebensphilosophie, die er hat. Sie denkt anders als er. Obwohl sie sich lieben, bekommen sie den gemeinsamen Alltag, der immer wieder Prüfungen für sie bereithält, nicht in den Griff. Sie ist Hausfrau, hat 3 Kinder geboren. Aus Liebe. Dann macht er Karriere in seinem Beruf. Die Frau bleibt bei den Kindern, kümmert sich um den Haushalt, Kinder, Mann. Dabei vergisst sie sich selbst. Dann ließ sie sich gehen. Zwar war alles liebevoll hergerichtet, wenn der Mann nach Hause kam, doch er hatte andere Vorstellungen von einer Frau. Im Berufsleben traf er eine attraktive Dame, die er nicht liebte, aber sexuell begehrte. Ihre Kleidung war so anders als die seiner geliebten Frau. Seine Frau roch vielleicht eher nach Seife oder Waschpulver, die andere duftete nach Rosenblüten. So kam, wie es kommen musste. Er gab sich seiner sexuellen Lust im Rausch hin und begab sich in die Schuld seiner Frau gegenüber. In Wahrheit liebte er seine Frau, aber nicht die andere. Doch so ging das eine Weile, bis die geliebte Frau erkannte, dass sie für ihn nicht attraktiv genug war und er ihr fremdging. Sie leidet, er hatte kurz Spaß. Doch die Liebe, die sie einst hatten, verschwand. Nun wäre es an der Zeit, miteinander zu reden. Aber oft kommen hier nur Schuldzuweisungen zu Tage, verletzter Stolz, Neigungen, wie auch immer. Die einstige Liebe schwindet immer mehr, obwohl man sich eigentlich gar nicht verletzen will. So gibt ein Wort das andere, eine Tat der Lieblosigkeit folgt und alles, was je etwas bedeutet hat, verliert an Bedeutung und man zerstört das einstige Glück. Man trennt sich, obwohl man zusammengehört. Die Kinder verlieren den Lebensumstand, der sie gefestigt hätte: Die Ehe und Liebe ihrer Eltern. Zweifel kommen auf. >Hat er mich je geliebt?<, fragt sich die Frau. >Warum haben wir kein richtiges Zuhause mehr und warum lieben sich Mama und Papa nicht mehr?<, fragen sich die Kinder. Der Mann steht fassungslos vor den Scherben seiner Familie, fragt sich oft gar nicht mal, warum das passiert ist und fühlt sich selbst verletzt. Der Alltag hat sie besiegt, denn er sah nur die Attraktivität und Schönheit der anderen. Ob diese andere Charakter hatte oder nicht, spielt dann keine Rolle mehr. Im Berufsleben stand er gut da, hatte alles, was man sich wünschen konnte, doch eines hatte er nicht: Die Liebe.








Die Autorin


Gabriele Kuppe ist im Rheinland geboren, aufgewachsen im Ruhrgebiet, und zog im Alter von 18 Jahren mit Eltern und Schwester zurück ins Rheinland. Ihre berufliche Laufbahn begann als Rechtsanwaltsgehilfin, später als Schreibkraft und einige Jahre war sie als Sachbearbeiterin in einer Hypothekenbank tätig.

Im Verlauf der Jahre interessierte sie sich immer mehr für die natürlichen Heilmethoden der Bachblüten sowie für die Homöopathie, absolvierte hier Lehrgänge und ein Studium.

Dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die man nicht so einfach erklären kann, das war Gabriele Kuppe schon lange bewusst. Doch vor einigen Jahren passierte etwas  -auch für sie zunächst recht Seltsames- die Autorin bekam Botschaften von Engeln.  Am Anfang half man ihr ganz sicher mit diesen Botschaften über den Tod ihrer geliebten Kater hinweg.  So entstand das erste Buch "David und Dennis ...meine Engel der Liebe". Denn das waren bzw. sind ihre beiden Lieblinge für Gabriele Kuppe: Engel auf Erden und Engel, die sie in Liebe nun von "oben" aus begleiten. Dieses Buch gibt es jedoch nicht mehr im Handel zu kaufen. Aber es gibt eine Neuversion mit Ergänzungen seit 2015 auf dem Buchmarkt mit dem Titel "Zwei wunderbare Wesen, Wolken und Regenbogen".

Die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Engeln funktionierte immer besser und so entstanden auch ihre weiteren Bücher: Wege aus dem Schatten, Erlebe jeden Tag aufs Neue und Ewig sei die Liebe …denn die kommt von Gott. Mit diesen Werken möchte und soll die Autorin den Lesern liebevoll und hilfreich zur Seite stehen.